Telekom Austria Group M2M zündet den Turbo für das Internet der Dinge: erste Demo in Österreich für NB-IoT, den Mobilfunk für Maschinen, am „M2M/IoT Forum CEE“ im Wiener Rathaus

Wien, 14. Juni 2016
  • M2M ist bereits fester Bestandteil von IKT und wird quer durch alle Branchen eingesetzt
  • Narrowband Internet of Things (NB-IoT) ist globaler Branchenstandard für den zukünftigen Mobilfunk der Maschinen
  • NB-IoT ist ideale Funktechnologie im Schmalbandbereich für maximale Netzabdeckung, höchste Batterielaufzeiten und kostengünstige Kommunikationsmodule
  • M2M Marktführer in Österreich zeigt erste Demo Österreichs gemeinsam mit Nokia
Digitalisierung schreitet in großen Schritten voran
Die Digitalisierung zieht sich quer durch alle Branchen und macht selbst vor der der Politik nicht halt. Bereits heute ist M2M, bzw. das Internet der Dinge, das am schnellsten wachsende Geschäftsfeld in der Telekommunikation. Egal ob in Fahrzeugen, Baumaschinen, Verkaufsautomaten oder Hundehalsbändern, die Anwendungsmöglichkeiten sind scheinbar unbegrenzt. Neue Geschäftsideen sowie Prozess- und Kostenoptimierungspotentiale sind die treibenden Kräfte hinter IoT.

Anforderungen an die Kommunikationsnetze der Zukunft
Trotz einschränkender Faktoren wie Batterielebensdauer, Netzabdeckung in unterirdischen Verbauungen (Keller, Garage) und der Kosten für die Kommunikationsmodule, ist die Nutzung des bestehenden Mobilfunknetzes die weltweit am weitesten verbreitete und kosteneffizienteste Kommunikationstechnologie für IoT Wide-Area-Networks.

Ungeahnte Möglichkeiten durch Mobilfunk für Maschinen
Als Erweiterung der 4G/LTE-Technologie wird mit NB-IoT (Narrowband Internet of Things) ein Mobilfunknetz speziell für Maschinen geschaffen, das ungeahnte Möglichkeit eröffnet. NB-IoT optimiert den Stromverbrauch, die Gebäudedurchdringung und Latenzzeiten und wird zur kostengünstigen Alternative gegenüber teuren proprietären Funktechnologien oder kabelgebundenen Netzen. Als globaler Branchen-Standard wird NB-IoT von Netzbetreibern, Netzwerkausrüstern und Geräteherstellern weltweit unterstützt und ermöglicht so Skaleneffekte, die wiederum die Herstellkosten für Netz, Module und Geräte senken.

Sensoren mit Batterielebensdauern von über 10 Jahren können in Straßen verbaut werden, um freie Parkplätze, Ladezonen, Stromtankstellen oder auch besonders gefährliche Situationen anzuzeigen. Messgeräte können großflächig und über weitere Strecken positioniert werden und Daten zu Luftqualität, Umweltbelastungen oder zur Hochwasser-Frühwarnung liefern. Überfüllte Wertstoffcontainer könnten bald der Vergangenheit angehören, wenn Sensoren den Füllstand melden und so die Leerung punktgenau und kostenoptimal geplant werden kann. Unter dem Begriff „Smart Farming" werden Anwendungen für die effiziente Land- und Viehwirtschaft ermöglicht, indem weite Ackerflächen aber auch große Viehbestände mit Sensoren ausgestattet werden.

Telekom Austria Group ist Technologieführer
Bereits 2011 hat Telekom Austria Group eine eigene Tochtergesellschaft und Kompetenzzentrum für M2M gegründet und sich bei der LTE-Frequenzauktion 2013 die mit Abstand beste Frequenzausstattung in Österreich gesichert. Damit ist der M2M Marktführer auch für die Anforderungen der Zukunft bestens ausgerüstet. Bereits heute ist die M2M Plattform „SIMplify" LTE-fähig und ist mit den speziellen M2M Chipsätzen (sogenannte CAT1 Module) kompatibel.

Erste NB-IoT Demo in Österreich mit Nokia
Beim M2M/IoT CEE Forum, das zwischen 13. und 14. Juni im Wiener Rathaus stattfindet, hat das Experten-Team der Telekom Austria Group M2M erstmals in Österreich einen Showcase für NB-IoT erfolgreich vorgeführt.

Der Showcase zeigt die Verbesserung der Netzabdeckung und die Vorteile zukünftiger NB-IoT Services, die Telekom Austria Group österreichweit anbieten wird. Durch ein Software-Update der A1 Netzinfrastruktur wird NB-IoT ohne zusätzlichen Netzausbau verfügbar sein. Gemeinsam mit Nokia werden so landesweite IoT Services und Anwendungsszenarien auf einen Schlag ermöglicht.
Ein globales Öko-System an offenen Standards garantiert darüber hinaus die langfristige Verfügbarkeit der Technologie und eine ausgezeichnete Kostenstruktur.

„Die Einführung von NB-IoT ist ein konsequenter nächster Schritt in unserer M2M-Strategie, die beste verfügbare Technologie und das größte Know-how für unsere Kunden und Partner bereitzustellen. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Nokia einen kompetenten Partner für diesen Technologieschritt gefunden haben, um den schnell wachsenden IoT Markt bedienen zu können", so Bernd Liebscher, Geschäftsführer Telekom Austria Group M2M, nach der Demo am M2M/IoT Forum in Wien.

„Vernetzte Geräte im Internet der Dinge werden 2020 bis zu 6,8 Billionen Verbindungsanfragen täglich verursachen. Unsere gemeinsame Demonstration von NB-IoT zeigt das Potenzial dieser Technologie für die Bewältigung dieser Flut. Wir wollen gerne gemeinsam mit A1 einen Beitrag zur Entwicklung und Implementierung von innovativen Vernetzungslösungen in Österreich leisten, die letztlich dazu führen, dass Lebensqualität, Gesundheit und Sicherheit der Menschen verbessert werden", erklärte Nokia Österreich-Chef und Leiter Zentraleuropa-Vertrieb, Peter Wukowits,

Über Narrowband Internet of Things (NB-IoT)
M2M Anwendungen im Bereich des IoT benötigen, im Gegensatz zu breitbandigen Datenübertragungen wie Video Streaming oder Internet Surfing, nur kleine Datenpakete. Um die LTE Technologie möglichst effizient zu nutzen, wurde Narrowband IoT als schmalbandige Funktechnik entwickelt. Sie ermöglicht den Transfer kleiner Datenmengen und geringer Datenraten über die bestehende Mobilfunkinfrastruktur. NB-IoT wurde eigens für die massive Unterstützung von M2M Anwendungen über LTE entwickelt und zeichnet sich unter anderem durch einen sehr geringen Energieverbrauch aus, was den Einsatz von Modulen auch abseits des Stromnetzes umsetzbar macht. Die verwendeten Netzwerktechnologien gehören zur Kategorie der Low Power Wide Area Networks (LPWANs) und basieren auf standardisierten, nicht proprietären Systemen, die große Unterstützung der Mobilfunkindustrie weltweit haben. Somit ist es keine Nischentechnologie, sondern ein weltweit etablierter Standard, der von der gesamten Telekom Industrie unterstützt wird, d.h. früher oder später auch in allen Ländern mit LTE-Netzen zur Verfügung stehen wird. Vorteil dieser optimierten LTE-Variante sind niedrige Implementierungskosten, maximierte Netzabdeckung und eine hohe Energieeffizienz.

Telekom Austria Group arbeitet eng mit Nokia zusammen, um die Nachfrage nach den entsprechenden Anwendungen möglichst rasch bedienen zu können. Im Laufe der kommenden Monate wird das A1 LTE-Netz regelmäßig Updates erhalten, um diese noch effizientere M2M Kommunikation zu gewährleisten.

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