Telekom Austria Group feiert 35 Jahre A1 Teleport Aflenz

Wien, 31. Juli 2015
  • A1 Teleport Aflenz einzige Erdefunkstelle Österreichs
  • Eröffnung der Satellitenbodenstation 1980
  • Mehr als 50 Antennen auf rund 6.500 m2 senden Daten mit Lichtgeschwindigkeit 36.000 km zum Satelliten
  • Photovoltaikpark liefert Energie für die Satellitenstation
  • Teleport als architektonische Meisterleistung von Prof. Gustav Peichl mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet

Vor genau 35 Jahren wurde die bisher einzige Erdefunkstelle Österreichs, der A1 Teleport Aflenz, in der Steiermark in Betrieb genommen. Mit einer Gesamtinvestition von rund 44 Mio. EUR wurde die Satellitenbodenstation in nur 17 Monaten erbaut und seither durch zahlreiche Neuinvestitionen auf den modernsten Stand der Informationstechnologie gebracht. Die gesamte technische Ausstattung wurde im Laufe der Jahre durch digitale Systeme ersetzt und es wurden zudem zusätzliche Antennen installiert. Alfenz gilt als eine der größten und modernsten Satellilten Relay-Stationen Europas und ist integrierter Bestandteil des internationalen terrestrischen Telekom Austria Group Backbone Netzwerkes mit insgesamt 200 Knotenpunkten in 47 Ländern weltweit.

Durch die Jahrzehnte lange Erfahrung im Bereich Satellitenkommunikation und durch ein komplettes Portfolio an satellitenbasierten Services in mehr als 70 Ländern zählt die Telekom Austria Group zu Europas führenden Satelliten Serviceanbietern.

„Nur wenige Provider weltweit haben das Wissen und die langjährige Erfahrung, um eine kostengünstige und verlässliche weltweite Satellitenkommunikation anbieten zu können. Unser Uplink in den österreichischen Alpen garantiert beste Qualität und Sicherheit für unsere nationalen und internationalen Kunden", freut sich Stefan Amon, Leitung Wholesale Telekom Austria Group, über das Jubiläum.

Insgesamt befinden sich an der Erdefunkstelle Aflenz mehr als 50 Antennen. Der Durchmesser der größten Antenne mit einem Gewicht von 275 Tonnen misst 32 Meter und entspricht 8 Autolängen. Jede einzelne steht in Kontakt mit einem Satelliten, der wiederum für den Daten-Transfer in eine bestimmte Region des Erdballs zuständig ist. Alle Antennen schicken ihre Signale mit Lichtgeschwindigkeit über eine Strecke von 36.000 km zum Satelliten. Dabei rasen die Daten mit 300.000 km/s durchs All. So können riesige multimediale Datenmengen in Sekundenbruchteilen weltweit versendet werden – unter anderem für den österreichischen Großkunden, den Leiterplattenhersteller AT&S, für seine Kommunikation mit den Werken in China und Indien

Der Teleport Aflenz sorgt aber auch dafür, dass Millionen von Menschen rund um den Globus Österreich näher gebracht wird: sei es das weltbekannte Neujahrskonzert, der Lifeball oder der Opernball.

Ein 2013 errichteter Photovoltaikpark liefert die Energie für die Satellitenstation Aflenz. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage umfasst 790 Photovoltaik-Module auf 4800 m2. A1 produziert jährlich ca. 190.000 kWh und speist diesen Strom direkt in die Satellitenstation Aflenz. Durch den Einsatz von Sonnenenergie spart A1 rund 90.000 kg CO2 pro Jahr ein.

Das vom international renommierten Wiener Architekten Prof. Gustav Peichl entworfene Gebäude ist nahezu unsichtbar in die Landschaft eingebettet und bietet auf einer Fläche von mehr als 6.500 Quadratmeter Platz für modernstes High-Tech Equipment zur ultraschnellen Datenübertragung. Es gilt als eine der gelungensten architektonischen Lösungen Österreichs und wurde mit diversen Architekturpreisen ausgezeichnet.

Erdfunkstelle Aflenz
Erdfunkstelle Aflenz


Luftpanorama der Erdefunkstelle Aflenz, Steiermark

Quelle: © 2016 A1 Telekom Austria Group
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