Erfolgreicher NFV-IMS Feldversuch auf Open Source-Software Lösung bei Vip mobile

Wien, 25. September 2014

Als einer der ersten europäischen Telekommunikationsbetreiber hat Vip mobile, die serbische Tochter der Telekom Austria Group, eine Demonstration mit der NFV-Technologie, basierend auf einer Open Source IMS-Lösung (IP Multimedia Subsystem) von Metaswitch namens „Clearwater", durchgeführt. Zudem wurden im Rahmen einer Pressekonferenz eine Reihe von Services für das Privat- und Geschäftskundensegment live präsentiert.

IMS ist der Ausgangspunkt für die Virtualisierung der Netzwerkkomponenten und eignet sich besonders gut in kommerziellen Netzwerken, Anwendung zu finden. IMS-Dienste begünstigen die Virtualisierung, da deren Implementierung durch das richtige Timing und den technischen Fortschritt unterstützt wird. Dies wurde durch den Feldversuch von Vip mobile und insbesondere durch die bei der heutigen Pressekonferenz live demonstrierten Dienste bestätigt. Die Dienste umfassen unter anderem Multi-Ring (gleichzeitiges Läuten), Call Jump (Umleiten eingehender Anrufe auf ein anderes Telefon), Wifi to GSM Call Continuity (Anrufkontinuität bei drahtloser Kommunikation) und Hosted PBX (virtuelle Telefonanlage).

„Wir sind äußerst zuversichtlich, dass die NFV-Technologie einen Paradigmenwechsel für die gesamte Telekommunikationsbranche darstellt. Für die Telekom Austria Group spielt diese technologische Evolution eine wesentliche Rolle. Wir sind daher stolz darauf, dass Vip mobile einen weiteren bemerkenswerten Meilenstein in Richtung Virtualisierung der Netzwerkkomponenten erreicht hat", so Günther Ottendorfer, Technikvorstand der Telekom Austria Group. „Es ist das erste Mal in der Gruppe, dass ein Open Source-Community-Projekt angewendet wird, um Telekomdienste in einem virtualisierten Umfeld auf einem Betreibernetz zu implementieren. Die Telekom Austria Group hat bis dato bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt und wichtige Erkenntnisse über die Vorzüge der Virtualisierung durch die Feldversuche in Kroatien und Bulgarien gewonnen. Mit dem Feldversuch von Vip mobile gewinnen wir nun Erkenntnisse, die uns Vorteile bei künftigen Open Source-Projekten der Gruppe bringen können" fügte Ottendorfer hinzu.

Dejan Kastelic, Technikvorstand von Vip mobile: „Wir sind überaus erfreut, dass Vip mobile zu den ersten Betreibern in der Region zählt, die sich mit der NFV-Technologie eingehend beschäftigen. Dank der Branchenkenntnisse und Ressourcen, die uns als Mitglied der Telekom Austria Group zur Verfügung stehen, sind wir in der Lage, kontinuierlich in die Verbesserung unserer Mobilfunknetze sowie in neue Technologien zu investieren mit dem Ziel, unseren Kunden innovative Dienste sowie das beste mobile Erlebnis in Serbien zu bieten."

NFV stellt eine wichtige Entwicklung für die gesamte Telekommunikationsbranche dar. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie der Gruppe, stets neues Wissen zu generieren und Erfahrungen frühzeitig zu sammeln, um auch in diesem Bereich eine führende Position einzunehmen. Die Telekom Austria Group hat bereits eine Reihe von NFV-Feldversuchen innerhalb der Gruppe gestartet: sowohl Vipnet in Kroatien als auch Mobiltel in Bulgarien haben bereits wichtige Erfolge veröffentlicht, während sich andere Testprojekte noch in der Durchführungs- oder Planungsphase befinden. Open Source stellt für die Telekom Austria Group einen wesentlichen Bestandteil des gesamten zukünftigen Telekommunikations-Ökosystems dar. Daher ist Vip mobile besonders stolz darauf, den ersten Schritt in Richtung einer Open Source-Lösung für eine Schlüsselkomponente der Netzwerkinfrastruktur gesetzt zu haben.

Weitere Informationen über Vipnet finden Sie unter Republik Serbien.

NFV-IMS Feldversuch
NFV-IMS Feldversuch


Günther Ottendorfer demonstriert im Rahmen einer Pressekonferenz die NFV-Technologie

Quelle: © 2014 Telekom Austria Group
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