A1 Telekom Austria Group

Ausblick für das Geschäftsjahr 2021

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 stiegen die Umsatzerlöse und das EBITDA ohne Restrukturierungsaufwendungen um 3,6 % bzw. 6,9 % im Jahresvergleich, was in erster Linie auf solide betriebliche Trends zurückzuführen ist, welche auch für den Rest des Jahres erwartet werden.

Die Gruppe profitiert weiterhin von dem anhaltenden Bedarf an Konnektivität sowie der beschleunigten Digitalisierung ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie, die zu Upgrades auf Produkte mit höheren Bandbreiten sowie zum Verkauf von entsprechenden Produkten und Dienstleistungen geführt hat. Darüber hinaus führt die starke Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern weiterhin zu einem Anstieg der Internet@home-Kundenzahlen und trägt positiv zum Wachstum der Erlöse aus Dienstleistungen bei. Während das erste Quartal immer noch von strikten Lockdowns geprägt war, begannen Regierungen während des 2. Quartals 2021 Covid-19-Maßnahmen sowie Reisebeschränkungen zu lockern. Dies wirkte sich positiv auf den Verkauf von Endgeräten sowie auf das Roaming aus, das nach dem Rückgang im Vorjahr aufgrund der Lockdown-Maßnahmen, wieder anstieg.

Die zuvor antizipierten Zeichen einer Konjunkturerholung im Geschäftsjahr 2021 bestätigten sich in der ersten Jahreshälfte 2021: Nach erheblichen Einbrüchen der BIP-Wachstumsraten im Jahr 2020 wurde für das Jahr 2021 eine schnelle Erholung prognostiziert; diese Prognose wurde nach dem starken Jahresstart weiter angehoben. Allerdings ist zu beachten, dass sich die Erholung aufgrund der seit Ende 2020 auftretenden Mutationen des Covid-19-Virus verlangsamen könnte, .

Wie erwartet setzten sich die meisten der Marktentwicklungen im Jahr 2020 in der ersten Jahreshälfte 2021 fort und dürften in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2021 andauern. In Österreich wird die Entwicklung weiterhin von konvergenten Angeboten und einem intensiven Wettbewerb im Mobilfunkmarkt geprägt sein. Nach der 5G-Auktion im Herbst 2020 und dem fortschreitenden Ausbau der neuen Generation von Mobilfunknetzen verschiebt sich die Aufmerksamkeit im höherwertigen Kundensegment auf das 5G-Produktportfolio. Auch in den CEE-Ländern liegt der Fokus wie im Vorjahr auf dem höherwertigen Kundensegment, und das Management erwartet erneut eine starke Nachfrage nach mobilen Breitbandlösungen. Im Jahr 2021 dürfte das Festnetzgeschäft der Gruppe erneut von der Nachfrage nach höheren Bandbreiten, der steigenden Bedeutung von TV-Inhalten und dem schnell wachsenden Bereich Solutions & Connectivity profitieren.

In diesem Geschäftsumfeld bekennt sich das Management der A1 Telekom Austria Group zu seiner Wachstumsstrategie. Dabei stehen das Wachstum des Kerngeschäfts, die Nutzung des Ertrags- und Effizienzpotenzials von Plattformlösungen sowie punktuelles Wachstum durch Akquisitionen weiter im Fokus. Die Ergebnisse sollten dabei wie in den Vorjahren Unterstützung durch die laufenden Maßnahmen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz erhalten.

Die A1 Telekom Austria Group gab im Zuge der Veröffentlichung ihres Berichts für das 3. Quartal bekannt, dass sie derzeit an der Entwicklung von Alternativen arbeitet, um durch eine gezielte Fokussierung des Managements auf interne Effizienzen und höhere Vermietungsquoten höheren Nutzen aus ihrem Bestand an Sendemasten zu ziehen.

Das Management der A1 Telekom Austria Group ist für das Geschäftsjahr 2021 zuversichtlich, dass die starke operative Leistung in der ersten Jahreshälfte sich auch größtenteils in der zweiten Jahreshälfte 2021 fortsetzen wird. Die Erwartungen des Managements bezüglich des Wachstums der Umsatzerlöse der Gruppe werden daher aufgrund solider Entwicklungen in den meisten Märkten auf 2-3 % angehoben, insbesondere aufgrund der starken Nachfrage nach höheren Geschwindigkeiten, mobilen WLAN-Routern und einem starken Solutions & Connectivity-Geschäft. Unsicherheiten gibt es bezüglich der Entwicklung der Covid-19-Pandemie, die die Erholung des Roaming-Verkehrs verlangsamen könnte, sowie im Zusammenhang mit dem Halbleitermarkt und der makroökonomischen Situation in Weißrussland.

Die Entwicklung in Weißrussland könnte 2021 von einer Abwertung des weißrussischen Rubels negativ beeinflusst werden. Das Management der A1 Telekom Austria Group geht für 2021 von einer Abwertung gegenüber dem Euro von rund 10-15°% (Periodendurchschnitt) aus, wobei anzumerken ist, dass die Berechenbarkeit des weißrussischen Rubels begrenzt ist.

Die A1 Telekom Austria Group setzt 2021 auf den Glasfaserausbau in Österreich und die Weiterentwicklung ihrer Mobilfunkinfrastruktur insbesondere im Hinblick auf den 5G Roll-out. Diese Entwicklung wird im Jahr 2021 nach dem Start des 5G-Netzes in Österreich im Jänner 2020 an Dynamik gewinnen.

Es wird weiterhin erwartet, dass die Anlagenzugänge vor Spektrumsinvestitionen und Akquisitionen im Jahr 2021 rund 800 Mio. EUR betragen.

Im Hinblick auf die Frequenzen haben die Regulierungsbehörden in Kroatien ihre Multibandauktion Mitte 2021 (700 MHz, 3,6 GHz, 26 GHz) gestartet, während in Bulgarien (2,1 GHz, 2,6 GHz, 3,6 GHz) und Slowenien (700 MHz, 1,4 GHz, 2,1 GHz, 2,3 GHz, 3,6 GHz, 26 GHz) bereits Anfang 2021 Frequenzen erworben wurden. Es gibt keine weiteren aktuellen Informationen von Regulierungsbehörden in anderen Märkten: Die Ausschreibungen in Serbien (700 MHz/3,6 GHz) und Nordmazedonien (700 MHz, 3,5 GHz) sind noch ausständig. Ob die Regulierungsbehörden die Ausschreibungen im Jahr 2021 durchführen werden, bleibt angesichts der aktuellen Pandemielage abzuwarten. Bitte beachten Sie, dass dies eine Auflistung von Spektrumsvergabeprozessen darstellt. Ob die A1 Telekom Austria Group plant oder die Notwendigkeit sieht, Frequenzen zu erwerben, wird vom Unternehmen nicht kommentiert.

Zur Gewährleistung ihrer finanziellen Flexibilität ist die A1 Telekom Austria Group nach wie vor entschlossen, ein solides Investment Grade Ratings von Baa2 bzw. BBB von Moody’s und Standard & Poor’s beizubehalten (derzeit Baa1 von Moody’s und BBB+ von Standard & Poor’s).
Haftungshinweis für zukunftsbezogene Aussagen:

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie „glaubt“, „ist der Absicht“, „nimmt an“, „plant“, „erwartet“ und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können aufgrund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass aufgrund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann. Weder die Telekom Austria noch eine andere Person übernehmen eine Haftung für solche zukunftsbezogenen Aussagen. Telekom Austria wird diese zukunftsbezogenen Aussagen nicht aktualisieren, weder aufgrund geänderter tatsächlicher Umstände, geänderter Annahmen oder Erwartungen. Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung dar, Wertpapiere der Telekom Austria zu kaufen oder zu verkaufen.

Newsroom

Aktuelle Meldungen für Journalisten und Investoren.

Zum Newsroom

Aktie 17:35

7,48 €+0,08 €Aktienchart
Aktie Information
Aktueller Preis7,48Veränderung0,08% Veränderung1,08Vortag7,40Volumen41.269Hoch7,48Tief7,3123.9.2021 um 17:35

Kombinierter Jahresbericht

Empowering digital life

Online Bericht

Kontakt

Susanne Aglas-Reindl

Head of Investor Relations
A1 Telekom Austria Group

Kontakt