A1 Telekom Austria Group

Ausblick für das Geschäftsjahr 2021

Die operative und finanzielle Entwicklung der A1 Telekom Austria Group wurde im Geschäftsjahr 2020 maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund unterstreichen die Finanzzahlen des Berichtsjahres die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells und die positiven Auswirkungen der vom Management ergriffenen Gegenmaßnahmen.

Der Umsatz der Gruppe blieb nahezu stabil (-0,3 %) und es wurde ein leichter Anstieg des EBITDA von 1,0 % erzielt. Trotz der erheblichen Roaming-Verluste und negativer Währungseffekte entwickelten sich die Erlöse aus Dienstleistungen sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzbereich stabil.

Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation im Geschäftsjahr 2021 erholen wird, was sich positiv auf das Ergebnis auswirken sollte. Nach erheblichen Einbrüchen der BIP-Wachstumsraten im Jahr 2020 wird für das Jahr 2021 eine Erholung prognostiziert. Die steigende Verfügbarkeit von Impfungen ab Anfang des Jahres sollte die Situation entspannen. Allerdings ist zu beachten, dass sich die Erholung verzögern könnte, unter anderem, da Ende 2020 Mutationen des COVID-19-Virus auftraten.

Trotz der Lockdown-Maßnahmen, die zu Beginn des Geschäftsjahres in allen Märkten noch in Kraft waren, rechnet die Gruppe für 2021 mit einer teilweisen Erholung der Roaming-Umsätze, wobei davon ausgegangen wird, dass die Reisetätigkeit weiterhin begrenzt sein wird.

Die Marktentwicklungen des Jahres 2020 werden sich im Geschäftsjahr 2021 voraussichtlich weitgehend fortsetzen. In Österreich wird die Entwicklung weiterhin von konvergenten Angeboten und einem intensiven Wettbewerb im Mobilfunkmarkt geprägt sein. Nach der 5G-Auktion im Herbst 2020 und dem fortschreitenden Ausbau der neuen Generation von Mobilfunknetzen verschiebt sich die Aufmerksamkeit im höherwertigen Kundensegment auf das 5G-Produktportfolio. Auch in den CEE-Ländern liegt der Fokus wie im Vorjahr auf dem höherwertigen Kundensegment, und das Management erwartet erneut eine starke Nachfrage nach mobilen Breitbandlösungen. Im Jahr 2021 dürfte das Festnetzgeschäft der Gruppe erneut von der Nachfrage nach höheren Bandbreiten, der steigenden Bedeutung von TV-Inhalten und dem schnell wachsenden Bereich Solutions & Connectivity profitieren.

In diesem Geschäftsumfeld bekennt sich das Management der A1 Telekom Austria Group zu seiner Wachstumsstrategie. Dabei stehen das Wachstum des Kerngeschäfts, die Nutzung des Ertrags- und Effizienzpotenzials von Plattformlösungen sowie punktuelles Wachstum durch Akquisitionen im Fokus. Die Ergebnisse sollten dabei wie in den Vorjahren Unterstützung durch die laufenden Maßnahmen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz erhalten.

Die A1 Telekom Austria Group gab im Zuge der Veröffentlichung ihres Berichts für das 3. Quartal bekannt, dass sie derzeit an der Entwicklung von Alternativen arbeitet, um durch eine gezielte Fokussierung des Managements auf interne Effizienzen und höhere Vermietungsquoten höheren Nutzen aus ihrem Bestand an Sendemasten zu ziehen.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet das Management der A1 Telekom Austria Group ein Wachstum der Gesamtumsätze von rund 1 % und eine erneute Ausweitung der EBITDA-Marge.

Die Entwicklung in Weißrussland könnte 2021 von einer Abwertung des weißrussischen Rubels negativ beeinflusst werden. Das Management der A1 Telekom Austria Group geht für 2021 von einer Abwertung gegenüber dem Euro von rund 15% (Periodendurchschnitt) aus, wobei anzumerken ist, dass die Berechenbarkeit des weißrussischen Rubels begrenzt ist.

Die A1 Telekom Austria Group setzt 2021 auf den Glasfaserausbau in Österreich und die Weiterentwicklung ihrer Mobilfunkinfrastruktur insbesondere im Hinblick auf die Einführung von 5G. Diese Entwicklung wird im Jahr 2021 nach dem Start des 5G-Netzes im Jänner 2020 an Dynamik gewinnen.

Es wird erwartet, dass die Anlagenzugänge vor Spektrumsinvestitionen und Akquisitionen im Jahr 2021 rund 800 Mio. EUR betragen dürften.

Im Hinblick auf die Frequenzen planen die Regulierungsbehörden folgender Länder Ausschreibungen: Bulgarien (2,6 GHz, 3,6 GHz), Kroatien (700 MHz, 3,6 GHz, 26 GHz), Slowenien (700 MHz, 1,4 GHz, 2,1 GHz, 2,3 GHz, 3,6 GHz, 26 GHz) und Serbien (3,6 GHz). Ob diese Ausschreibungen im Jahr 2021 stattfinden werden, bleibt angesichts der aktuellen Pandemielage abzuwarten. Bitte beachten Sie, dass dies eine Auflistung von Spektrumsvergabeprozessen darstellt. Ob die A1 Telekom Austria Group es plant oder die Notwendigkeit sieht, Frequenzen zu erwerben, darf das Unternehmen nicht kommentieren.

Für das Geschäftsjahr 2020 beabsichtigt der Vorstand, der Hauptversammlung 2021 eine Dividende von 0,25 EUR je Aktie vorzuschlagen. Vorstand und Aufsichtsrat werden die weitere Entwicklung der COVID-19-Pandemie im Hinblick auf die finanziellen und allgemeinen Geschäftsauswirkungen kontinuierlich bewerten. Ergeben sich aus dem Geschäftsbetrieb der Telekom Austria AG bis zur Einladung zur Hauptversammlung weiterhin spürbare positive oder unvorhergesehene negative Auswirkungen, so schließen Vorstand und Aufsichtsrat eine nachträgliche Anpassung des Vorschlags der Gewinnverwendung 2020 in irgendeiner Weise nicht aus.

Zur Gewährleistung ihrer finanziellen Flexibilität strebt die A1 Telekom Austria Group nach wie vor die Beibehaltung eines soliden Investment Grade Ratings von Baa2 bzw. BBB von Moody’s und Standard & Poor’s an (derzeit Baa1 von Moody’s und BBB+ von Standard & Poor’s).
Haftungshinweis für zukunftsbezogene Aussagen:

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