Ausblick

A1 Telekom Austria Group Ausblick für das Jahr 2018

(Gemäß IAS 18 Reporting)

Der A1 Telekom Austria Group ist es im 1. Quartal 2018 erneut gelungen, ihre Umsatzerlöse sowie ihr EBITDA mit einem klaren Fokus auf hochwertige Kunden und attraktive Produktbündel im Festnetzbereich sowohl auf berichteter als auch auf Proforma-Basis zu steigern. Dies wurde erreicht, obwohl auf den Mobilfunkmärkten der Gruppe weiterhin ein intensiver Wettbewerb und regulatorische Gegenwinde vorherrschen. Die Ergebnisse wurden erneut negativ von der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU in den vergangenen beiden Jahren beeinflusst, wobei der negative Roaming-Einfluss im 1. Quartal 2018 im Rahmen der Erwartungen war. Der weißrussische Rubel folgte der Bewegung des russichen Rubles und werte um 16,0% im Jahresvergleich (Periodendurchschnitt) ab. Kosteneffizienzen und eine verbesserte Marge auf Endgeräte halfen, das solide Wachstum der Erlöse in ein EBITDA-Wachstum zu übertragen. Darüber hinaus profitierten die Ergebnisse von Übernahmen im Festnetzgeschäft.

Im Geschäftsjahr 2017 beschloss die A1 Telekom Austria Group, ihre Marken innerhalb der Gruppe zu harmonisieren und die Marke „A1" schrittweise in Abhängigkeit von lokalen Gegebenheiten einzuführen. Die Umbenennung löst eine Abschreibung der lokalen Markenwerte aus, die sich per Jahresende 2016 auf die Summe von rund 350 Mio. EUR belaufen haben. Die jeweiligen Unternehmen werden die Markenwerte bis zum Auslaufen der alten Marken abschreiben. Dies wird das Nettoergebnis des Unternehmens voraussichtlich bis 2019 negativ beeinflussen. Mehr als die Hälfte davon hatte bereits 2017 und das 1. Quartal 2018 beeinflusst.

Die oben genannten Marktentwicklungen dürften im Geschäftsjahr 2018 größtenteils anhalten. Sowohl in Österreich als auch in den CEE-Märkten wird sich das Wettbewerbsumfeld auf den Mobilfunkmärkten voraussichtlich fortsetzen. Die Nachfrage nach Festnetzdienstleistungen dürfte sich indes auf allen Märkten weiterhin positiv auswirken. In den mittel- und osteuropäischen Segmenten werden die operativen Ergebnisse voraussichtlich zunehmend von den in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen sowie von der verbesserten Konjunkturlage, die in allen Märkten erwartet wird, profitieren.

Der negative Roaming-Effekt wird sich im Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich auf rund 1,0% bis 1,5% des Konzern-EBITDA belaufen. Im Gegensatz zur günstigen Wechselkursentwicklung im Jahr 2017 dürfte die operative Entwicklung in Weißrussland von einer Abwertung des weißrussischen Rubels negativ beeinflusst werden.

In diesem Geschäftsumfeld bekennt sich das Management der A1 Telekom Austria Group weiterhin zu seiner Wachstumsstrategie, die sich auf drei strategische Bereiche fokussiert: Optimierung im Kerngeschäft, Erweiterung von Produkten und Dienstleistungen sowie wertsteigernde Fusionen und Übernahmen.

Wie im Vorjahr sollten die Ergebnisse Unterstützung durch die laufenden Bemühungen zur weiteren Steigerung der betrieblichen Effizienz erhalten. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet das Management der A1 Telekom Austria Group ein moderates Wachstum der Gesamtumsätze auf berichteter Basis.

Die A1 Telekom Austria Group setzt weiterhin auf den LTE-Ausbau in ihren Märkten und auf den beschleunigten Glasfaserausbau in Österreich. Es wird erwartet, dass die Anlagenzugänge vor Spektrumsinvestitionen und Akquisitionen im Jahr 2018 nahezu stabil (750 Mio. EUR) bleiben.

Das Management der A1 Telekom Austria Group räumt die begrenzte Berechenbarkeit des weißrussischen Rubels ein, geht für das Jahr 2018 aber von einer Abwertung gegenüber dem Euro von rund 10% (Periodendurchschnitt) aus.

Auf Basis der verbesserten operativen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gruppe haben sich América Móvil und die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) 2016 auf eine neue Dividende geeinigt. Diese erwartete Dividende soll ab dem Geschäftsjahr 2016 bei 0,20 EUR pro Aktie liegen und auf einer nachhaltigen Basis im Rahmen der operativen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gruppe wachsen.

Zur Gewährleistung ihrer finanziellen Flexibilität strebt die A1 Telekom Austria Group nach wie vor die Beibehaltung der Ratings von Baa2 bzw. BBB von Moody's und Standard & Poor's an. Im Hinblick auf Frequenzvergaben hat in Österreich die Regulierungsbehörde RTR bekannt gegeben, dass im Jahr 2018 eine Auktion im 3,4-3,8 GHz-Band durchgeführt wird.1



1) Bitte beachten sie, dass dies eine Auflistung von möglichen Spektrumsvergabeprozessen darstellt. Ob die A1 Telekom Austria Group plant oder die Notwendigkeit sieht, sich an den oben genannten Prozes-sen zu beteiligen und Frequenzen zu erwerben, darf die Gruppe nicht kommentieren.

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