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Slowenien

A1 Slowenien

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Trotz einiger Zeichen von Stabilisierung zu Jahresbeginn herrschte 2020 in Slowenien weiterhin ein anspruchsvolles Wettbewerbsumfeld. Die Märkte hatten sich nach dem ersten Ausbruch von COVID-19 beruhigt, doch der Wettbewerb erreichte schon zur Jahresmitte wieder sein Vor-COVID-Niveau. A1 Slovenije führte neben seiner neuen TV-Plattform Xplore neue Angebote im Festnetzgeschäft ein, darunter höhere Geschwindigkeiten, eine Zufriedenheitsgarantie und einen More-for-More-Plan. Im März und April waren im Land Lockdown-Maßnahmen in Kraft. Nach einer steigenden Zahl von Neuinfektionen wurde Mitte Oktober 2020 erneut ein landesweiter Lockdown verhängt und ein Pandemie-Notstand ausgerufen.

Die Regierung beschloss am 17. Jänner 2021 den Lockdown aufrechtzuhalten und den Pandemie Notstand um weitere 60 Tage zu verlängern. Die Umsatzerlöse gingen um 2,1 %, zurück, da der solide Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen bedingt durch die Zunahme der Vertragskundenbasis und die hohe Nachfrage nach Cloud Lösungen die Roaming Verluste und die gesunkenen Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten nur teilweise wettmachen konnte. Die Kosten und Aufwendungen sanken aufgrund geringerer Kosten für Endgeräte, aber auch aufgrund niedrigerer Roaming-, Personal und Werbekosten. Zusätzlich wurden die Kosten und Aufwendungen durch einen Einmaleffekt in Höhe von 2,5 Mio. EUR aufgrund eines anhängigen Verfahrens der nationalen Regulierungsbehörde negativ beeinflusst. Da die Kosteneinsparungen den Rückgang der Umsatzerlöse nicht zur Gänze ausgleichen konnten, reduzierte sich das EBITDA im Jahresvergleich leicht um 0,6 %. Da die Abschreibungen im Jahresvergleich stabil blieben, sank das Betriebsergebnis im Jahresvergleich um 1,7 %. Ohne den oben erwähnten Einmaleffekt erhöhte sich das EBITDA um 1,5 %.

Weitere Informationen im Kombinierten Jahresbericht 2020.