Slowenien

A1 Slowenien

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Im Berichtsjahr war der slowenische Telekommunikationsmarkt weiterhin durch den intensiven Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt mit einem Fokus auf konvergente Tarife mit hohen Preisnachlässen und kompetitive Tarife inklusive hoher Datenvolumen geprägt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat A1 Slovenija im Mobilfunksegment ver­einfachte Preispläne eingeführt und die Nutzung bestimmter Dienstleistungen wie Musik- und Chat-Apps, die
unabhängig vom Datenverbrauch verwendet werden können, inkludiert. Darüber hinaus wurden aber auch Preiserhöhungen im Mobil­funk- und Festnetzgeschäft durchgeführt, die zum Teil auch für bestehende Kunden galten. Die Preisanstiege waren teil­weise durch die höheren Content-Kosten bedingt.

Im Segment Slowenien gingen die Umsatzerlöse infolge niedrigerer Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen zurück, während die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten anstiegen. Letzteres war auf teurere Endgeräte und
größere Mengen zurückzuführen. Die Kosten und Aufwendungen stiegen leicht, bedingt durch die höheren Kosten für Endgeräte und Zusammenschaltungskosten, während Werbekosten sowie Roaming-Kosten niedriger ausfielen. Die niedrigeren Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen und höheren Kosten und Aufwendungen führten in Summe zu einem Rückgang des EBITDA von 6,1 %. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich trotz niedrigerer Abschreibungen um 15,2 % zurück.

Da in Slowenien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen
erfolgten, stützt sich die Analyse auf berichtete Zahlen.