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Republik Serbien

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In Serbien zeigte der Mobilfunkmarkt eine gewisse Reife und die Stützungen nahmen zu Beginn des Jahres ab. Im zweiten Halbjahr wurde der Wettbewerb jedoch wieder etwas intensiver. Die Nachfrage nach unbegrenzten Sprach- und SMS-Tarifen mit Daten-Flatrates sowie nach mobilen WLAN-Router stieg im Vergleich zum Vorjahr. Mit seinem umgestalteten Portfoliokonzept „More-for-more“ bot Vip mobile höhere Datenvolumen für Tarife mit Endgeräten, was zu einer stärkeren Abgrenzung zu SIM-only-Tarifen führte. Die Regierung hatte anfangs strikte Lockdown-Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 verhängt, darunter eine Ausgangssperre im März. Die Einschränkungen wurden im Mai allmählich wieder gelockert, gegen Ende des Jahres jedoch wieder verschärft. Im Dezember 2020 verhängte die Regierung neue Reisebeschränkungen, die für alle Einreisenden die Vorlage eines negativen PCR-Tests oder eine obligatorische zehntägige Quarantäne vorschreiben.

Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich an (+0,8 %). Die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen stiegen trotz der Roaming-Verluste bedingt durch die gestiegene Vertragskundenbasis und die Nachfrage nach höherwertigen Tarifen. Der Erlös aus dem Verkauf von Endgeräten ging aufgrund der gesunkenen Endgeräteverkäufe zurück. Die sonstigen betrieblichen Erträge profitierten in der Berichtsperiode von positiven Einmaleffekte in Höhe von EUR 2,4 Mio., die aus einer Abrechnung im Zusammenhang mit vertraglichen Verpflichtungen und geänderter zukünftiger Kosten für Rückbauverpflichtungen resultierten. Die Kosten und Aufwendungen gingen zurück, was in erster Linie auf geringere Vertriebs- und Marketingaufwendungen sowie geringere Verwaltungsaufwendungen zurückzuführen war. Das EBITDA stieg im Jahresvergleich um 5,0 % (+1,4 % ohne Einmaleffekte) und während die Abschreibungen konstant blieben, erhöhte sich das Betriebsergebnis um 18,6 %.

Weitere Informationen im Kombinierten Jahresbericht 2020.