Nordmazedonien

A1 Mazedonien

Logo A1Für die Marktakteure im Segment Mazedonien lag im Ge­schäftsjahr 2018 der Hauptfokus auf der Kundenbindung und dem Upselling bestehender Kunden. Die Kunden tendie­ren weiterhin sowohl auf dem Mobilfunk- als auch auf dem Festnetzmarkt dazu, Multiple-Play-Angebote anstelle mehre­rer Einzelverträge abzuschließen. Die umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) verzeichneten einen starken Anstieg. Im Mobilfunkgeschäft setzte sich die Verlagerung von Prepaid- zu Vertragskunden fort. Ende März 2018 erhöhte A1 Mazedonien das Datenvolumen seiner Mobilfunktarife, um der Kundennachfrage gerecht zu werden.

Der Anstieg der Umsatzerlöse im Segment Mazedonien war in erster Linie auf höhere Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen zurückzuführen, die weiterhin von Upselling-Maßnahmen auf höhere Tarife unterstützt wurden. Auch wenn die Synergieef­fekte der Fusion in A1 Macedonien nachlassen, gingen die Kosten und Aufwendungen im Jahresvergleich leicht zurück. Grund hierfür waren vor allem die niedrigeren Forderungsausfälle. Dies führte insgesamt zu einem EBITDA-Wachstum von 14,1 % (ohne kleinere Einmaleffekte). Die Abschreibungen verringer­ten sich im Jahresvergleich aufgrund der 2017 abgeschlossenen Abschreibung von Lizenzen trotz der Markenwertab­schreibung in Höhe von 2,9 Mio. EUR (2017: 1,7 Mio. EUR). In Summe verbesserte sich das Betriebsergebnis von negati­ven 6,0 Mio. EUR im Jahr 2017 auf positive 9,3 Mio. EUR im Jahr 2018.

Da in der Republik Mazedonien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine
M&A-Transaktionen erfolgten, stützt sich die vorhergegangene Analyse auf berichtete Zahlen.