A1 Telekom Austria Group

Nordmazedonien

A1 Mazedonien

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In Nordmazedonien konzentrierten sich alle Marktteilnehmer im Jahr 2020 auf die Kundenbindung und Upselling-Aktivitäten. Werbeaktivitäten konzentrierten sich auf Online Kanäle, nachdem die Arbeitszeiten pandemiebedingt offiziell eingeschränkt wurden, und konzentrierten sich hauptsächlich auf das Prepaid und das Geschäftskundensegment. Letztere wurden mit attraktiven Datenpaketen, Office-Produkten und höheren Stützungen addressiert.

A1 nutzte die Gelegenheit, um digitale Produkte wie A1 Live-Shop und SMS-Rechnung einzuführen. Am 18. Dezember traten neue Lockdown-Maßnahmen im Land in Kraft. Die Regierung untersagte alle öffentlichen Zusammenkünfte und Feiern und ordnete eingeschränkte Öffnungszeiten für Bars und Restaurants sowie einen landesweiten Krisenzustand bis Juni 2021 an. Die Umsatzerlöse gingen im Berichtsjahr um 0,7 %, zurück, bedingt durch geringere Erlöse aus Festnetzdienstleistungen und geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen. Die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen waren stabil (+0,1 %), da die Roaming-Verluste durch die soliden Verkäufe von WLAN-Routern ausgeglichen wurden, die bis Q1 2019 als Festnetz-RGUs ausgewiesen wurden, bevor eine neue Produktlogik implementiert wurde. Die Kosten und Aufwendungen gingen in erster Linie aufgrund geringerer Aufwendungen für Werbung und Verkaufsprovisionen zurück, die jedoch die geringeren Erlöse nicht ausgleichen konnten. Dies führte zu einem Rückgang des EBITDA von 1,6 %. Im Berichtsjahr gingen die Abschreibungsaufwendungen zurück und das Betriebsergebnis erhöhte sich um 11,5 %.

Weitere Informationen im Kombinierten Jahresbericht 2020.