Geschichte

Meilensteine der A1 Telekom Austria Group

 
2014 – Syndikatsvertrag und Kapitalerhöhung

América Móvil (über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft  Carso Telecom) und Österreichische Industrieholding (ÖIAG) sind mit Beginndatum 27. Juni 2014 einen Syndikatsvertrag mit 10-jähriger Laufzeit eingegangen.

Mit dem Ziel die Kapitalstruktur zu stärken und die Flexibilität bei M&A-Transaktionen zu erhöhen, schloss die Telekom Austria Group im November 2014 eine Kapitalerhöhung von ca. 997 Millionen EUR ab. Die Anzahl der Aktien der Telekom Austria Group hat sich dadurch auf 664,5 Millionen erhöht.

2013 – Übernahme von YESSS! und Frequenzauktion

Im Januar 2013 hat die Telekom Austria Group den Mobilfunkanbieter YESSS! sowie Frequenzen, Basisstationen und bestimmte Immaterialgüterrechte von Orange Austria erworben.

Im Oktober 2013 hat die Telekom Austria Group im Rahmen einer Spektrum-Auktion zusätzliche Freqenzen um insgesamt EUR 1.03 Mrd. erworben.

2012 – América Móvil erwirbt 22.76% Aktienanteil

Per 15. Juni 2012 hielten Carso Telecom und América Móvil 4.96% bzw. 1.7914% Aktienanteile an der Telekom Austria Group. Am 25. September 2012 erwarb Carso Telecom weitere 16.01% der Aktien.

2011 – Kabelnetzbetreiber in Kroatien

Im Juni 2011 hat die Telekom Austria Group, durch ihre kroatische Tochtergesellschaft Vipnet, den größten Kabelnetzbetreiber in Kroatien erworben. Durch die Übernahme von B.net ist die Telekom Austria Group in der Lage, Festnetz, Breitband und TV-Services in Kroatien anzubieten.

2010 - A1 Telekom Austria

In Österreich wurden die beiden Unternehmen mobilkom austria AG und Telekom Austria TA AG zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammengeführt: Die Verschmelzung erfolgte am 8. Juli. Mit dieser organisatorischen Zusammenführung unter dem neuen Firmennamen A1 Telekom Austria AG richtet sich die Telekom Austria Group, einem weltweiten Trend folgend, als erstes Telekommunikationsunternehmen in Österreich auf die Konvergenz von Festnetz- und Mobilkommunikation aus.

2009 - Attraktive Produktbündel

Attraktive Produktbündel und Maßnahmen zur Kundenbindung führen zu signifikanten Erfolgen bei der Absicherung der Festnetzanschlüsse in Österreich. Die Anschlussverluste wurden deutlich verlangsamt und im vierten Quartal 2009 erstmals seit 10 Jahren ein Anstieg der Anschlüsse verzeichnet.

Im Segment Mobilkommunikation wurde in allen Märkten die Kundenanzahl erhöht bzw. stabil gehalten und in Summe ein Anstieg der Kundenbasis um 6,4 % bzw. 1,1 Mio auf rund 18,9 Mio. Kunden erzielt.

Dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld wurde mit konsequenten Restrukturierungsschritten im Festnetz und striktem Kostenmanagement in allen Unternehmenseinheiten Rechnung getragen.

2008 - Innovative Produkte

Mit attraktiven segmentübergreifenden Produktbündeln und innovativen Breitband-Produkten wie aonTV wurde der anhaltenden Substitution des Festnetzes durch Mobilkommunikation begegnet.

Im Segment Mobilkommunikation konnte die Innovations- und Qualitätsführerschaft behauptet werden und in allen Ländern gelang es die Anzahl der Kunden zu steigern.

2007 - Expansion und Wachstum in Ost- Und Südosteuropa

Im Juli 2007 konnte in der Republik Serbien mit Vip mobile wenige Monate nach dem Erwerb der Lizenz der operative Betrieb aufgenommen werden.

Ende März 2007 erwarb die Telekom Austria Group dritte Mobilfunktlizenz in der Republik Mazedonien. Vip operator nahm nur sechs Monate nach dem Erwerb der Lizenz im September 2007 den operativen Betrieb auf.

Mit dem Erwerb von MDC (velcom) in Weißrussland im Oktober 2007 setzte die Telekom Austria Group einen weiteren Expansionsschritt.

Delisting Börse New York
Mit 17. Mai 2007 zog die Telekom Austria ihre Notierung an der New Yorker Börse zurück. Die Aktie wird ab 17. Mai 2007 im Freiverkehr im Rahmen des Level I ADR-Programms gehandelt.

2006 - Aquisitionen in Südosteuropa

Si.mobil, die slowenische Mobilkommunikationstochtergesellschaft der Telekom Austria Group erwarb im September 2006 landesweite UMTS-Frequenzen für Slowenien.

mobilkom austria gewann im November 2006 die Ausschreibung für die GSM 900/1800 und UMTS-Lizenz für das Gebiet der Serbischen Republik.

Die Telekom Austria Group erwarb im Dezember 2006 die operative Gesellschaften des integrierten Anbieters eTel. eTel ist ein europäisch integrierter Anbieter mit Gesellschaften in Österreich und Mittel- und Osteuropa.

2005 - Kauf von Mobiltel in Bulgarien

Im Juli 2005 schloss die Telekom Austria AG den Erwerb des bulgarischen Mobilfunkbetreibers Mobiltel ab. Mobiltel ist Marktführer in Bulgarien. Für die Südosteuropaexpansion von Telekom Austria bedeutete der Kauf einen weiteren wichtigen Schritt.

2004 - Verkauf Aktienteil von Telecom Italia

Telecom Italia verkaufte 73,9 Millionen Aktien der Telekom Austria AG.

Mit dieser Transaktion stieg der Streubesitz am Aktienkapital der Telekom Austria AG auf 52,8%. Der restliche Anteil war im Besitz der ÖIAG.

mobilkom austria erhöhte ihren Anteil an Vipnet auf 100 %.

Im Dezember 2004 veräußert die ÖIAG 85 Millionen Aktien der Telekom Austria AG. Der Streubesitz am Aktienkapital von Telekom Austria steigt damit auf 69,8 %.

2002 - Beginn Ausstieg Telecom Italia

Telekom Austria erwarb im Juni 2002 den 25 %igen Anteil der Telecom Italia an mobilkom austria.

Telecom Italia verkaufte im November 2002 insgesamt 75 Millionen Telekom Austria Aktien.

Der Anteil der sich im Streubesitz befindenden Aktien erhöhte sich auf 38 %.

2001 - Einstieg in den slowenischen Markt

mobilkom austria erwarb eine kontrollierende Beteiligung am slowenischen Mobilfunkbetreiber Si.mobil.

2000 - Börsegang von Telekom Austria

Rückwirkend per Jänner 2000 kam es zur Verschmelzung der PTBG in die ÖIAG, einer zur Gänze in Besitz der Republik Österreich stehenden Industriegesellschaft.

Am 21. November 2000 notierten erstmals Telekom Austria Aktien an der Wiener Börse und an der New York Stock Exchange (NYSE). Das Initial Public Offering der Telekom Austria war die größte Kapitalmarkttransaktion Österreichs und vom Volumen her der bedeutendste Privatisierungsschritt, der jemals in Österreich stattgefunden hatte.

Die ÖIAG hielt 44,4 % des Aktienanteils, die Telekom Italia 29,8 % und 25,8 % befanden sich im Streubesitz.
Erweiterung des Auslandsengagments

Im Juli 2000 wurde Telekom Austria Eigentümer des Internet-Service-Providers Czech On Line a.s.

Die mobilkom liechtenstein AG, eine 100 Prozent-Tochter von mobilkom austria, nahm im September 2000 den Betrieb auf.

mobilkom austria weitete im Oktober 2000 das Auslands-Engagement in Kroatien aus und erhöhte die Beteiligung an VIPnet auf 61 %.

1998 - Telekom Austria AG

1998 erfolgte die vollständige Liberalisierung des Telekom-Marktes in Österreich.

Die Post- und Telekom Austria AG (PTA AG) wurde getrennt. Der Bereich Telekommunikation wurde zur selbständigen Telekom Austria AG, im Besitz der PTA AG.

Wenige Monate später erwarb Telecom Italia 25,001 % an der Telekom Austria AG.

1998 gründete die mobilkom austria AG die kroatische Mobilfunktochter Vipnet d.o.o.

1997 - Verkauf von Aktien an die Telecom Italia

Als Vorbereitung auf die Teilprivatisierung verkaufte die Post- und Telekom Austria AG (PTA AG) im April 1997 25,001 % des Aktienkapitals der mobilkom austria AG an die Telecom Italia.

1996 - Gründung der Post- und Telekom Austria AG

1996 trat das Poststrukturgesetz in Kraft. Aus der Post- und Telegrafenverwaltung (PTV) wurde ein eigenständiges Unternehmen in Form einer Aktiengesellschaft: die Post- und Telekom Austria AG (PTA AG). Das gesamte Aktienkapital hielt die Post und Telekommunikationsbeteiligungs-
verwaltungsgesellschaft (PTBG), eine Holdinggesellschaft im Besitz der Republik Österreich.

Die PTA AG bestand aus eigenständig operierenden Gesellschaften für Telekommunikation (mobilkom austria AG, Datakom GmbH, Highway 194 Internet Vertriebs GsmbH) und Post- und Verkehrsdienstleistungen (Post AG).

1887 - Post- und Telegrafenverwaltung (PTV)

Sämtliche Zuständigkeiten für das Telefon wurden 1887 in die K.K Post- und Telegrafenverwaltung eingegliedert. Über 100 Jahre lang war die Telekommunikation damit der staatlichen Verwaltung unterstellt.