A1 Telekom Austria Group

Bulgarien

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2019 war der bulgarische Markt von positiven Trends gekennzeichnet, sowohl im Festnetzgeschäft als auch im Mobilfunksegment. Das starke Wachstum im Festnetzbereich ist auf den verstärkten Vertrieb kundenspezifischer Unternehmenslösungen zurückzuführen, während das erfolgreiche Up- und Cross-Selling an Privatkunden ebenfalls zum Wachstum beitrug. Exklusive TV-Inhalte mit Sportkanälen trugen maßgeblich zur Entwicklung des ARPL und der positiven Entwicklung der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) bei. Im Festnetzgeschäft nahm die Zahl der RGUs zu, da die soliden Entwicklungen im TV- und Breitband-Bereich den Rückgang bei den Festnetzsprachdiensten kompensieren konnten. Das Mobilfunksegment war von einer Marktstabilisierung und einer verbesserten Entwicklung sowohl bei Geschäfts- als auch bei Privatkunden geprägt. Die Gesamtzahl der Vertragskunden im Mobilfunkgeschäft war jedoch rückläufig, was vor allem auf die Bereinigung um inaktive SIM-Karten im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Erfolgreiches Upselling im Postpaid- und Prepaid-Bereich trug zur positiven ARPU-Entwicklung bei.

Die Umsatzerlöse stiegen um 9,2 % im Jahresvergleich, zurückzuführen auf steigende Trends im Festnetz- und Mobilbereich sowie bei den Erlösen aus dem Verkauf von Endgeräten. Während die Erlöse aus Mobilfunkdiensten aufgrund von Upselling-Aktivitäten und einer Marktstabilisierung stiegen, legten die Erlöse aus Festnetzdiensten aufgrund der starken Nachfrage nach TV-Inhalten und maßgeschneiderten Unternehmenslösungen zu. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten nahmen aufgrund höherer verkaufter Mengen zu.

Die Kosten und Aufwendungen stiegen vor allem durch höhere Kosten für Endgeräte als Folge von Upselling-Aktivitäten und gestiegenen Smartphone-Verkäufen im Mobilfunkbereich sowie, wenn auch in geringerem Umfang, durch höhere Verkäufe im Festnetzbereich. Gestiegene Kosten für Content, die mit der höheren Anzahl von TV-RGUs einhergehen, und höhere Personalkosten sowie Kosten für IT-Wartung waren weitere Hauptfaktoren für den Anstieg der Kosten.

Der starke Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen glich höhere Kosten und Aufwendungen mehr als aus, was zu einem Anstieg des EBITDA um 12,5 % im Vergleich zum Vorjahr führte. Die Abschreibungen reduzierten sich um 57,8 %, da das Rebranding 2018 zu Markenabschreibungen von 144,0 Mio. EUR führte. Infolgedessen stieg das Betriebsergebnis im Berichtsjahr und betrug 66,9 Mio. EUR (2018: –106,8 Mio. EUR).