Smarter Netzausbau

 

Schnelle und sichere Kommunikationsnetze werden von vielen Menschen heute als Notwendigkeit, wenn nicht sogar Selbstverständlichkeit angesehen. Datenintensiver Content, wie Streaming oder Entertainment gewinnt zunehmend an Stellenwert bei der Internetnutzung. Weltweit wächst der mobile Datenverkehr zur Zeit jedes Jahr um rund 45%. Der dynamischen Zunahme der über ihre Netze transportierten Datenvolumina trägt die A1 Telekom Austria Group mit umfangreichen Investitionen Rechnung.

Intelligent NetworkUm die enorm anwachsenden Datenmengen auch weiterhin effizient zu bewältigen setzt die Unternehmensgruppe bei der Ausgestaltung ihrer Netzinfrastruktur bereits seit Jahren auf Konvergenz. Aktuell beschleunigt sie neben dem LTE-Ausbau (Long Term Evolution) im Mobilfunknetz auch den massiven Ausbau ihres Glasfasernetzes. So können einerseits auch entlegene Gebiete mit hoher Bandbreite versorgt und andererseits die Kapazitäts- und Stabilitätsvorteile des Festnetzes genutzt werden.

 

 
Festnetz-Breitbandausbau

Der Breitbandausbau im Festnetz wird durch den Glasfaser- Rollout in Form von FTTC, FTTB und FTTH vorangetrieben (siehe Grafik).

Während Glasfaser immer näher zu Kundinnen und Kunden gebracht wird, wird ergänzend dazu die Kapazität bestehender Kupferleitungen erhöht. Dies erfolgt durch die Kombination von Vectoring – eine Technologie zur Unterdrückung von Störsignalen – mit Übertragungstechnologien wie VDSL2 und G.fast.
Die anvisierten Übertragungsraten liegen hier bei mehreren 100 Mbit/s für mittlere Leitungsdistanzen G.fast ermöglicht Datenraten von etwa 500 Mbit/s.

Glasfaser Rollout
Glasfaser-Rollout in Form von FTTC, FTTB und FTTH

Netzausbau im Mobilfunk

 

Den Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) bietet die A1 Telekom Austria Group in Österreich, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, der Republik Serbien sowie der Republik Mazedonien an. Mit dem forcierten Ausbau von 4G LTE Advanced wurde im Jahr 2017 eine erhebliche Ausdehnung der Versorgung mit superschnellem mobilem Internet in Österreich, Slowenien, Kroatien, der Republik Serbien und der Republik Mazedonien erreicht.

Für noch schnelleres mobiles Internet setzt die A1 Telekom Austria Group an ausgewählten Standorten in Österreich, Kroatien und der Republik Serbien LTE Carrier Aggregation mit 256 QAM (ein komplexes Modulationsverfahren) ein, womit Datenraten von bis zu 400 Mbit/s ermöglicht werden. In Slowenien konnten durch den Einsatz von 4×4 MIMO (Multiple Input Multiple Output) im Rahmen eines Feldversuchs Datenübertragungsraten von mehr als 850 Mbit/s erreicht werden.

Carrier Aggregation, komplexe Modulationsverfahren und Massive MIMO werden auch bei 5G eine zentrale Rolle spielen, da sie als technologische Grundlage für hohe Bandbreiten und besonders effiziente Nutzung der verfügbaren Frequenzbänder dienen.

 

Datacenter: 3. Infrastruktur-Säule

 

Moderne, hochsichere Datacenter werden auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Daher bilden sie neben Mobilfunk und Festnetz die dritte Säule der Infrastruktur der A1 Telekom Austria Group. Folgende technologische Entwicklungen spielen dabei eine wesentliche Rolle:


▸ Virtualisierte Netzfunktionen (Network Function Virtualisation; NFV) können in IT-Datacentern mit höherer Agilität und Standard-IT-Hardware betrieben werden.
▸ Steigender Kundenbedarf an Cloud-basierten Lösungen (z. B. SaaS, PaaS, IaaS) über sichere, lokale Datacenter
▸ Anwendungen wie „Internet of Things“ (IoT), Advanced Analytics und 5G entfalten ihre volle Leistungsfähigkeit durch „Edge Computing“.


Dabei laufen rechenleistungsintensive Anwendungen so nahe wie möglich am Standort der Leistungserbringung in dezentralen bzw. regionalen Datacentern.

Kombinierter Jahresbericht

Die digitale Reise geht weiter.

Online Bericht

Kontakt

Petra Gallaun

Irene Jakobi

Leitung CSR
A1 Telekom Austria Group