Elektromagnetische Felder

Mit steigendem Datenverkehr ist ein weiterer Ausbau der Mobilfunknetze unabdingbar. Der Zusammenhang zwischen den durch Mobilfunk bedingten elektromagnetischen Feldern (EMF) und Gesundheit wird in der Öffentlichkeit und von den Medien nach wie vor thematisiert und diskutiert. In der A1 Telekom Austria Group bestehen eigene EMF-Teams, die sich mit den damit verbundenen Sorgen und Ängsten in Bezug auf elektromagnetische Felder beschäftigen. Sie informieren rund um die Themen Mobilfunk, Sicherheit und Gesundheit und stehen in regem Austausch mit den Gemeinden, lokalen Branchenverbänden und Interessensvertretungen. Durch intensive Kommunikation wird zur Aufklärung über Mobilfunk beigetragen und ein möglichst konfliktfreier Netzausbau sichergestellt.

Die EMF-Teams der Tochtergesellschaften der A1 Telekom Austria Group stellen unter anderem sicher, dass nationale und internationale Richtlinien zu Gesundheit und Sicherheit in Bezug auf elektromagnetische Felder eingehalten werden. Der länderübergreifende Austausch wird über regelmäßigen Kontakte und Arbeitstreffen sichergestellt. Auch die österreichische Tochtergesellschaft A1 führt regelmäßig kostenlose Messungen durch, pflegt den Austausch mit allen Beteiligten und stellt Informationsmaterial zur Verfügung.

Auf den Websites der jeweiligen Tochtergesellschaften stehen Broschüren und weitere Informationen in Landessprache zur Verfügung.

 
Elektromagnetische Felder (EMF) und Mobilfunk

Unter Immissionen in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern, versteht man die Exposition gegenüber Funkwellen an einem bestimmten Ort. Diese kann bereits vor Errichtung einer Sendeanlage exakt berechnet werden.
Die Planung, Errichtung und der Betrieb von Basisstationen (Mobilfunkanlagen) sind eine wesentliche Grundlage der Unternehmenstätigkeit der A1 Telekom Austria Group. Dabei werden alle international geltenden Sicherheitsnormen strikt eingehalten. Die Einbindung und Aufklärung der Bevölkerung zu Fragestellungen des Mobilfunks und der Gesundheit nehmen dabei oberste Priorität ein. Informationen über Grenzwerte, Immissionen von Mobilfunkanlagen und die sichere Datenübertragung werden transparent kommuniziert – im Rahmen persönlicher Gespräche ebenso wie in Form von Informationsbroschüren, Simulationen oder über das Internet.

 

Ausbreitungsverhalten von Funkwellen
Ausbreitungsverhalten von Funkwellen
Ausbreitung von Funkwellen

Elektromagnetische Wellen werden in vielen Lebensbereichen, etwa in der Medizin oder auch für den Fernseh- und Rundfunkempfang, verwendet. Funkwellen gibt es also so gut wie überall – in Abhängigkeit von ihrer Frequenz mit unterschiedlichen Wirkungen. Im Hochfrequenzbereich führen elektromagnetische Wellen zu einer minimalen, kaum messbaren Erwärmung des menschlichen Körpers.

Wie Funkwellen auf den Organismus wirken
Wie Funkwellen auf den Organismus wirken

Beim Mobilfunk ist die Energie hierbei so gering, dass auch bei langen Telefongesprächen mit dem Handy die Erwärmung des menschlichen Körpers weniger als 0,1 Grad Celsius beträgt. Im Vergleich dazu steigt die menschliche Körpertemperatur beim Sport um bis zu 2 Grad Celsius.

Im aktualisierten Faktenblatt 193 der WHO Weltgesundheitsorganisation wird darauf hingewiesen, dass es keine konsistenten Hinweise auf eine gesundheitsschädliche Wirkung von Mobilfunkwellen gibt. Mit ein Grund für die Bestätigung der derzeit gültigen Grenzwerte ist der in den bestehenden Grenzwerten integrierte 50-fache Reduktionsfaktor.*

* WHO Informationsblatt 2014

Grenzwerte der WHO
Grenzwerte der WHO
Grenzwerte für Handys

Die unabhängige internationale Forschergruppe ICNIRP (Internationale Kommission für den Schutz von nichtionisierender Strahlung) definiert Grenzwerte, die den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnisstand hinsichtlich der Effekte von Funkwellen berücksichtigen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Europäische Union sowie zahlreiche Expertengremien stützen sich auf diese Grenzwerte der ICNIRP.

Der SAR-Wert
Die spezifische Absorptionsrate SAR gibt an, wie viel Sendeleistung des Handys der Körper während des Telefonierens aufnimmt. Der in der Grenzwertnorm EN50360 festgelegte SAR-Grenzwert von 2 W/kg gewährleistet, dass man rund um die Uhr ohne gesundheitliche Auswirkungen telefonieren kann. Nur Endgeräte, die alle relevanten Normen einhalten, können in das Produktportfolio der A1 Telekom Austria Group aufgenommen werden.



Nachhaltigkeitsbericht

Wie wir uns mit der Digitalisierung nachhaltig weiterentwickeln

Nachhaltigkeitsbericht 2016/17

Kontakt

Petra Gallaun

Irene Jakobi

Leitung CSR
A1 Telekom Austria Group